Chronik

 

Erste Ansätze für eine Faschingsgilde in Salzburg gab es nach dem Krieg schon 1948 unter wechselnder Führung.

1954 wurde ein gewisser Walther Zwickler, schon vorher in manchen Führungspositionen tätig, zum Präsidenten gewählt. Ab diesem Zeitpunkt gab es einen rasanten Aufstieg der Salzburger Faschingsgilde, die Mitgliederzahl stieg auf über 100, darunter höchste Persönlichkeiten aus Stadt und Land. Es begann ein Siegeszug durch ganz Österreich, ja fast durch alle Länder Europas. Salzburg entwickelte sich bald zum Zentrum österreichischen Faschings. 

Freunde aus aller Herren Länder kamen zu uns und unzählige karnevalistische Verbindungen kamen zustande, die nicht nur im Fasching existierten, sondern aus dem Fremdenverkehrsgeschehen  Salzburgs nicht mehr wegzudenken waren und heute noch sind. 

Unter der Federführung der Salzburger Faschingsgilde wurde 1962 der „Bund Österreichischer Faschingsgilden“(B.Ö.F.) gegründet, dem zahlreiche österreichische Faschingsgilden angehören. Die Gilde ist weiters auch Mitglied im F.E.N.(Federation Europäischer Narren in Deutschland).

Beim „Internationalen Narrenkongress“ am 5. 1. 1964 im Salzburger Kongresshaus waren z. B. 42 Gesellschaften in Uniform mit Fahnen, Musikkapellen, Spielmannszüge, Garden und Tausende von „Schlachtenbummlern“ anwesend, so daß die Räumlichkeiten des Hauses behördlich gesperrt werden mußten! 1975 ging die „Ära Walther Zwickler“ mit seinem Rücktritt zu Ende. In seinem Sinne wurde die Gilde mit neuen Kräften weitergeführt, ohne Bewährtes aufzugeben.

Zu der ursprünglichen Pandurengarde haben sich mittlerweile drei weitere Tanzgarden dazu gebildet, die mit ihren Auftritten den Weiterbestand der Gilde garantieren werden.

 

Heinz Eisl

Ehrenpräsident

 

 

 
 
 
 

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